Trainingscamp 2006

Sommercamp - Supercamp
12.-15.8.2006

Eines vorweg:
Es war ein tolles Erlebnis, dieses Camp mit Richard Purser und Charly Graf. Die beiden ergänzten sich,wie ich fand, ganz hervorragend.
Aber laßt mich am Anfang beginnen:Richard und Charly reisten bereits am Donnerstag an. Nachdem ich mit den beiden bei einem schönen Mittagessen unsere Pläne für das Camp nochmals durchgesprochen hatte und Richard in Reutte willkommen hieß ( Charly natürlich auch, aber für Richard war es ja das erstemal! ), wurden die beiden am Abend in das König Ludwig Musical ins benachbarte Bayern/Füssen entführt. Zuvor besuchten sie noch das Schloß Neuschwanstein,Ludwigs Märchenschloß. Herzlichen Dank an Gertrud für die Sightseeingtour und für das Abendprogramm.

Am Freitag schickte ich Richard und Charly ins Gebirge.

Im schönen Lechtal wurden die beiden von Jörg, dessen Frau Carola und Tochter Vanessa nach Hinterhornbach und von dort zur Petersbergalm geführt. Der Hüttenwirt und Senner erklärte Richard und Charly alles über die Käserei und die Käsesorten, die er selbst herstellte. Ebenfalls dabei war Manfred Moser aus Innsbruck, der einen Tag früher angereist war, um an der Bergwanderung teilzunehmen.

Am Samstag ging es dann endlich mit dem Camp los: Um 9 Uhr trafen sich 15 Teilnehmer aus Kitzbühel ,Innsbruck und Reutte. Nach der Begrüssung durch Obmann Thomas, erläuterte Kursorganisator Pauli den Ablauf der nächsten Tage. Um halb 10 Uhr begann das erste Training. Wir hatten täglich zwei Einheiten a` 2,5 Stunden, mit sehr viel abwechslungsreichen, zum Teil auch recht lustigen Aufwärmübungen von Richard. Ich persönlich konnte für meine Jugendarbeit in diesem Bereich viel lernen, denn gerade das Aufwärmen ist ja bei den Kids oft nicht so gefragt. Aber mit diesen Programmen fällts gar nicht auf , wie gut man sich eigentlich aufwärmt. Wir lernten in den vier Tagen auch sehr viel neues in Bezug auf Schlagtechniken, richtiges Stehen und laufen, besonders auch im Doppel. Auch wussten die meisten nicht, das beim Aufschlag nicht mehr die “Gürtelhöhe”, sondern die unterste Brustrippe als höchster erlaubter Punkt beim Badmintonaufschlag erlaubt ist. Das wird viele irritieren, die schon jetzt immer rumgemosert haben, wenn man beim Aufschlag etwas zu hoch war. Auch das Rally Point System wurde durchgespielt, und wenn man sich konzentriert,ist es gar nicht so schwierig zu verstehen.

Schade fand ich, daß nicht mehr Leute, und da im speziellen die Trainer von verschiedenen Vereine n, diese Möglichkeit genutzt hatten, es war wirklich etwas besonderes, und viel dabei was man im Training jederzeit umsetzen kann und speziell auch unserem Nachwuchs weiterbringt. Aber vielleicht gelingt es mir ja, Richard und Charly auch im nächsten Sommer wieder zu “verpflichten”, den beiden hat es auf jedenfall gut bei uns gefallen. Zum Einem, weil jeder einzelen Kursteilnehmer mit Ernst und Ausdauer das teilweise recht harte Training mitgemacht hat, zum Anderen weil ich mir für alle ein Rahmenprogramm habe einfallen lassen.

Samstags Hüttenabend am Plansee mit Musik vom Hüttenwirt Gerhard, um 22.00 Uhr Showeinlage mit Bauchtänzerin Andrea (O-Ton Richard: beautiful and amazing…..!?)

Montag gemeinsames Grillen beim befreundeten Tennisclub Breitenwang, (wir mußten unters Dach, da es regnete), Danke an Obfrau Dagi, daß sie uns das Vereinshaus zur Verfügung gestellt hat.

Am Dienstag spielten wir noch ein Abschlussturnier, das Einzel gewann Rene, im Doppel waren Manfred und Thomas erfolgreich. Im Foyer der Sporthalle kürten wir die Sieger, ich überreichte Richard und Charly zum Abschied noch je zwei Orgelpfeifen, die von unserer alten Kirchenorgel aus dem Jahre 1786 stammten. Richard meinte, er mußte 64 Jahre alt werden, um Orgelpfeifen geschenkt zu bekommen. (Richard ist ein Fan von alten Kirchenorgeln und deren Musik…..)

Alles in allem eine wie ich glaube gelungene Veranstaltung, alle Teilnehmer waren begeistert und ich arbeite schon jetzt daran, daß wir auch 2007 wieder ein Camp in Reutte machen können.

Pauli

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Richard Purser, Neuseeland, mehrfacher Senioren-Weltmeister in Squash und Badminton, ehemaliger Davis-Cup Coach der neuseeländischen Tennismannschaft Leiter internationaler Trainingscamps, int.anerkannter Fachmann in oben genannten Sportarten

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Karl Graf, Lehrer an einer Höheren Technischen Schule und an der Sport- Uni; Doktor der Sportwissenschaften, staatlich geprüfter Trainer für Badminton. Mehrfacher Tiroler Meister in der Mannschaft und Sieger bei österr. Masters-Meisterschaften. Internationale Erfolge als Trainer im Nachwuchsbereich in Jenbach, zuletzt Trainer im Leistungszentrum Reutte.

Herzlichen Dank noch an Gertrud, die Michael,Richard und Charly über Mittag bewirtete und Michael auch beherbergte!

Ebenso Dank an Knospi für das Sponsoring!

camp061.jpg Bild anklicken

Reaktionen der Teilnehmer/Innen:

Thomas Frick
(Obmann)

Trainingscamp mit Richard Purser !
Zu unserem 10jährigem Vereinsbestehen kam es heuer im Sommer zu einem Highlight, das sicher noch nie da gewesen ist.
Richard Purser, Exweltmeister in dieser rasanten Sportart hat weder Zeit noch Mühe gescheut unseren Verein im entlegenen Außerfern zu besuchen und unser Badminton “Know how” zu verbessern.
Durch das intensive Engagement unsere Sportwartes und Tiroler Vizepräsidenten “Pauli” Paulweber. ohne den das sicher nicht passiert wäre, erlebten unsere Badmintonenthusiasten tolle Tage in der Reuttener Sporthalle.
Ich als Obmann dieses Vereines bin Stolz mit diesen Menschen zu arbeiten und zolle ihnen größtes Lob und Respekt für diese einmaligen Tage im August dieses Jahres.
Es war ein Hit !
Danke an alle Beteiligten !
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Robert Kofler

Was soll man da viel schreiben? - Alles hat bestens funktioniert und es war eine gelungene Veranstaltung.

Ein großes Lob an:

die beiden Trainer Richard und Charly
alle KursteilnehmerInnen für die gute Mitarbeit
Pauli für die gute Organisation

PS: Vielleicht gibt’s ja im nächsten Sommer eine Neuauflage dieses Trainingscamp?
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Andrea und Rene´

Wie schon das Nachtturnier ist auch dieses Badminton-Event in Reutte eine gelungene Veranstaltung geworden, von dem sich jeder Verein in Tirol eine Scheibe abschneiden kann. Ihr könnt richtig stolz auf euch sein, sowas auf die Beine stellen zu können!
Uns haben diese 4 Tage total gut gefallen. Wir haben viel gelernt (Andrea mehr wie Rene´) und wir hatten viiiieeeelll Spaß!
Die Organisation war einfach super. Wir haben uns eigentlich um nichts selber kümmern müssen, bis auf die Fahrt nach Reutte und pünktlich zum Training zu
erscheinen. Das Management war perfekt.

Das Rahmenprogramm war sowieso der Hammer! Mit Essen kann man den Rene´ sowieso gleich glücklich machen. Großes Lob auch an den Grillmeister für die vielen Köstlichkeiten!!!!
Eine richtig professionelle Massage hatten wir ja davor noch nie, also war das für uns eine wohltuende, entspannende, erholsame Erfahrung.
Die Überraschung “nach Pauli´s Art”, bei der du deine ganzen Beziehungen spielen lassen hast, um eine Bauchtänzerin aus dem fernen Orient einfliegen zu lassen, war ein gelungener Ausklang für den 1sten wunderbaren Abend.
Statt den sonst langweiligen Preisen (Pokalen, Medaillen) habt ihr euch tolle
Sachpreise einfallen lassen, besonders für Richard (Edelweiß, Orgelpfeifen).

Zur Unterkunft:
Das Frühstück war gigantisch! Sowas bekommt man in den besten All-inclusive- Hotels nicht! Frisch gepresste Säfte, frische Goggelen zum Selberkochen von glücklichen Hühnern, frisches Brot, selbergemachte Marmelade, etc waren eine gute Stärkung für den intensiven Trainingstag.
Und damit wir auch etwas kleines zum Nörgeln haben: Das Zimmer war saukalt (ist aber eigentlich eh egal, weil wir ja den ganzen Tag nicht dort waren)

Das Training war die perfekte Mischung aus ernsthaften Technik-Übungen und abwechslungsreichen, spielerischen Aufwärmen. Der Richard stellte ein super Trainingsprogramm zusammen (aja, könntest du uns das bitte noch schicken?!? und vielleicht auch einige Fotos bitte, bitte).
Und der Charli zeigte, warum er der Badminton-Guru von Tirol genannt wird.
Besonders das Spezialtraining am letzten Tag war sehr nützlich für Andrea -> dank Richard hat sie das perfekte Service gelernt.

Zu den Kosten: Wie habt ihr das nur gemacht? Ein so gewaltiges Sommerlager für nur 160? -> das ist sogar für uns arme Studenten leistbar.

Wir würden uns wünschen, unseren Sommerurlaub 2007 wieder in Reutte verbringen zu dürfen. Vielleicht schafft ihr es ja, den Richard für eine ganze Woche her zu holen.

Noch ein paar Anregungen für die anderen Tiroler Vereine:
Es wäre wünschenswert, wenn man auch außerhalb des Trainings gemeinsame Aktivitäten organisiert wie rodeln, schwimmen, Spaßturniere (Beachminton, Neujahrsturnier) oder sogar eine Busreise nach Holland, Dänemark wo Badminton eine Volkssportart ist und wo jeder von uns noch viel dazulernen kann.
Gerade Innsbruck hätte interessante Partnerstädte (Aalborg usw.) mit welchen man mehr machen könnte!

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr (Nachtturnier und ev Sommercamp???)
Danke nochmal für die gelungenen Events! Sind echt Bereicherungen für den Tiroler Badminton Sport!
Lg
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Gery Stocker
Schriftführer des Badmintonclubs Kitzbühel-St.Johann

Am 12 bis 15.8 2006 nahm ich am ersten Badminton Trainingscamp in Reutte teil. Ich habe dort unter Leitung von Richard Purser und seinem Assistenten Charly Graf viele Tipps und vor allem auch viele Übungen zum Erlernen und Verbessern der richtigen Technik gelernt. Ich werde Versuchen dieses erlernte Wissen in den kommenden Trainingseinheiten auch an andere Spieler im Verein, vor allem an die Jugend, weiter zu geben. Zusätzlich würde es dem Badmintonclub Kitzbühel/St. Johann sehr helfen, wenn ein solch qualitativ hochwertiges Camp zu einer fixen Bestandteil in Tirol werden könnte.
An dem sehr gelungen Badmintoncamp in Reutte waren aber nicht nur die zwei sehr guten Trainer verantwortlich, sondern auch die sehr gute Organisation des Badmintonclubs Reutte. Erst durch das Zusammenspiel von gutem Training und einer abwechslungsreichen Abendgestaltung wird so ein Trainingscamp zu einem vollem Erfolg. Ich kann es nur sehr weiter empfehlen und hoffe, dass es ein zweites Badminton Trainingscamp 2007 in Reutte geben wird.

Vielen Dank an die Reuttener und ich komme gern nächstes Jahr wieder.
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Toni Vitt
Obmann des Badmintonclubs Kitzbühel-St.Johann

Als regelmäßiger Teilnehmer an verschiedenen Trainingscamps in OÖ, NÖ und der Steiermark hatte ich nun endlich auch einmal die Möglichkeit in Tirol mit zwei tollen Trainern zu trainieren.
Danke an Pauli, Robert und den Reuttener Club.
Da ich Purser Richard schon von einigen anderen Sommercamps kenne und schätze, habe ich besonders gerne die Gelegenheit wahrgenommen unter seiner Anleitung zu spielen. Eine ideale Ergänzung und Verstärkung war natürlich Graf Charly. Es hat alles sehr gut harmoniert und ich würde mir sehr wünschen, dass diese Trainingsmöglichkeit in Reutte ein fester, jährlicher Bestandteil wird.
Auch die Organisation drumherum ließ keine Wünsche offen – eben Badmintonclub Reutte.

Bis zum nächsten Mal
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Michael

Ich möchte mich noch einmal für die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem gelungenen Badmintoncamp bedanken. Das Sommercamp mit Richard Purser und Karl Graf hat mir besonders viel gebracht. Vor allem in der Schlagtechnik konnte ich mich verbessern. Als der jüngste Badmintonspieler im Camp lernte ich einige neue Techniken, die mir zuvor nicht bekannt waren, oder die ich nur teilweise beherrschte. Dass ich mich im Doppel nach den ausführlichen Erklärungen der beiden Trainer immer besser zu Recht finde, freut mich besonders.
Ich hoffe, dass auch im nächsten Jahr dieses Camp wieder statt findet.

Liebe Grüße
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Mag.Dr.Karl Graf

Das Badmintoncamp 2006 in Reutte war ein Highlight für mich als Organisator, Trainer und Teilnehmer von vielen ähnlichen Veranstaltungen. Riesenlob für Pauli und seinen Helfern für die vier schönen Tage im Außerfern, vor allem aber auch für das tolle Programm außerhalb der Badminton-Courts.
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Moser Manfred

Premiere im Außerfern – Badminton-Camp mit Richard Purser

6 Trainingseinheiten mit genügend Zeit für „Freispiele“, ein abschließendes Camp-Turnier und ein Rahmenprogramm, als wären Staatsgäste in Reutte; alles zusammen und rundum perfekt organisiert von Pauli und seinem Team.
Wenn Richard Purser dabei ist, geht es in der Hauptsache um Federball spielen, oder um vielleicht etwas noch Wichtigeres – die Freude am Federball spielen. (Oder vielleicht gar nur um Ersteres).
Vor dem Können kommt die Freude. Mit ihr kommt das Können. Sowieso. Ohne sie, aber, ist es mit dem Können nicht weit her – vor allem aber – nicht weit hin.
Einem sich sichtlich wohlfühlenden Spitzentrainer bei der Arbeit zusehen zu können – allein dafür hätte es sich gelohnt, an diesen Tagen Mitte August 2006 nach Reutte in die Sporthalle zu kommen. Assistiert von Karl Graf erklärt Purser ausführlich die Technik einzelner Grundschläge, demonstriert die Schläge und feilt schließlich mit jedem Einzelnen an der bestmöglichen Ausführung.
Faszinierend vor allem Richard Pursers Umgang mit Übenden: die fast schon legendäre Art, das Können und die Fortschritte zu betonen und den persönlichen Eindruck des Nicht-Könnens und Unvermögens einfach zu ignorieren.

Einige Highlights:
Der Griff mancher Schläger ist ziemlich dick mit Griffbändern bandagiert. Zum Teil mit Griffbändern für Tennis-Schläger (Tennis!). Dabei könnte der Schläger doch wie ein Präzisionsgerät behandelt und geführt werden. Und nicht wie ein Beil oder eine Axt zum Fällen von gegnerischen Clears.
Bei jedem Backhand-Schlag geht klassischerweise das Standbein nach außen. Ist der Weg zum Backhand-Schlag ein nicht allzu weiter, vor allem vorne am Netz, kann dieser Schritt nach außen unterbleiben – es genügt die Körperdrehung. Man spart sich eine Menge Zeit und Arbeit. Überhaupt scheint Purser mit den Jahren mehr und mehr Augenmerk auf die Ökonomie der Schläge und der Bewegungen zu legen – wie kann ein Schlag mit möglichst wenig Aufwand möglichst effektiv ausgeführt werden.
Beim Ausholen zum Backhand-Schlag (diesem Vater aller Kriege) zeigt der Schläger nach außen – nicht nach innen. Die geknickte Schlägerhaltung bewirkt zwar eine Verstärkung der Peitschenbewegung, ist aber eine im Verhältnis zum Effekt recht teure Zusatzbewegung, zu der man vor allem Zeit haben muss. Hat man die Zeit nicht, weil man etwa nicht schnell genug im Eck draußen ist, kommt auch der Backhand-Schlag nicht. Oder wird allenfalls ein Netz-Tröpfler für den Gegner.

Es ist zu hoffen, dass dieses Trainingscamp in Reutte mit Richard Purser und Karl Graf eine Fortsetzung findet.
Ein Anregung für das, oder noch besser, die nächsten Male: Die Erklärung und Demonstration der Grundschläge könnten ohne großen Aufwand gefilmt werden. Diese Videos könnten auf unterschiedlichste Art genutzt werden, etwa auch so, dass man selbst gefilmt wird und damit einen Vergleich hätte und sehen würde, was bei einem Schlag anders gemacht werden sollte.

Gratulation an die Badminton-Freunde in Reutte
- zum 10 jährigen Jubiläum des Badminton-Vereins
- und zu diesem Trainingscamp.

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